Im Westen Seelands war um 550 n. Chr. am Ufer des Tissø-Sees in strategisch günstiger Lage eine große königliche Residenz errichtet worden, die bis 1050 n. Chr. bestand.

Um 700 wurde eine frühere Anlage von dem Komplex Fugledegård abgelöst. In der Ausstellung steht dessen dritte Bauphase (9. Jahrhundert) im Zentrum. Die herrschaftliche Residenz besaß eine monumentale, weiß gekälkte Halle, ein Kulthaus (Tempel), einen Versammlungsplatz sowie große Handwerks- und Marktareale.

 

Tissø – Residenz am Göttersee