Im altgermanischen Norden wurden große regionale Gemeinschaftsopfer zu bestimmten Jahreszeiten abgehalten.

Zu diesen verpflichtenden Opferfesten luden die Fürsten das Volk an tradierte Plätze in der Nähe ihrer Residenzen ein. Sie fungierten gleichzeitig als Herrscher und als Kultleiter. Die Feste waren gemeinschafts- und identitätsstiftende Kulte, die zugleich die Herrschaft legitimierten und festigten.